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Der African Safari Club unterstützt den Verein
„Schilling für Shilling“, welcher im März einen Hilfstransport
Lebensmittel für vertriebene Kikuiu in Kenia ermöglichte.
Kenia - Palmen, weiße Sandstrände, atemberaubende Safaris durch den
afrikanischen Busch und die Freundlichkeit der Einheimischen. Ein
vermuteter Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen und die danach
folgenden Stammeskämpfe haben diese Welt in den Augen vieler Menschen
zerstört. Die Politik hat sich inzwischen auf eine Machtteilung
geeinigt, doch die erst jetzt zu Tage tretenden verheerenden Folgen für
das Land sind erschütternd. Die Touristen bleiben aus und die Wirtschaft
ist völlig zusammengebrochen. Viele der Vertriebenen sind heimatlos. So
manches niedergebrannte Dorf erinnert noch an die Unruhen der
vergangenen Monate. Ein Aufbau ist ohne Arbeit für viele undenkbar.
3000 Menschen ohne Zukunft
Nach einem Hilferuf von Ruth Schäfer aus Kenia hat sich der Verein
„Schilling für Shilling“ aus Oberösterreich entschieden, einen
Lebensmitteltransport für die vertriebenen Menschen, die ins Hochland
von Kasambara geflüchtet sind, zu starten. „Wir haben dort im
vergangenen Jahr einen Brunnen gebaut und die Menschen haben jetzt genug
Wasser, aber für so viele Menschen fehlen nun die Lebensmittel und wir
wollen unseren Partnern des Rhein-Valley-Hospitals und den 3.000
vertriebenen Flüchtlingen helfen“, so der Initiator Eddie Kroll aus St.
Georgen an der Gusen.
Mit dem für die Bezahlung der fast sieben Tonnen bestellten Lebensmittel
machten sich Oliver Rajal (Versicherungsagentur Hauser & Partner, St.
Georgen) und Michaela Primeßnig (Journalistin) auf den Weg nach Mombasa.
Unterstützt vom African Safari Club wurde bereits im Vorfeld gemeinsam
mit den Schweizer Partnern Stephan Holderegger und Ruth Schäfer der
Transport und die Lebensmittel organisiert. „Die Organisation der Reise
und des Hilfsprojektes wurde in weiten Teilen vom African Safari Club
übernommen. Ohne diese Unterstützung wäre der Hilfstransport nicht
möglich gewesen“, so Eddie Kroll dankend.
Klaus Holzmann (Wien) und Dario Urbani (Mombasa) haben die
Lebensmittelbestellung mit Herrn Lakhani vereinbart. In Mombasa konnten
die Waren (Mais, Mehl, Öl, Reis, Haferflocken,...) zu einem guten Preis
gekauft und auf einen Lastwagen verladen werden, der diese nach
Kasambara brachte.
Wenn man sieht, dass diese Menschen nichts mehr haben, dann hat sich der
Aufwand wirklich rentiert. Wir werden sicher weiter helfen.
Oliver Rajal, Geschäftsführer Versicherungsagentur Hauser & Partner, St.
Georgen an der Gusen, OÖ, Verein „Schilling für Shilling“;
Dort angekommen beim Rhein Valley Hospital wurden an die Familien
kleine, aber ausreichende Mengen der gekauften Lebensmittel verteilt.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein möchte man meinen, doch für die
Menschen dort wird die Lieferung für mehr als einen Monat reichen. „Wenn
man sieht, dass diese Menschen nichts mehr haben, dann hat sich der
Aufwand wirklich rentiert. Wir werden sicher weiter helfen“, so Oliver
Rajal.
Nach Afrika mitgebraucht wurde eine Medikamentenlieferung, welche
Christian Hennerbichler, Rechtsanwalt aus Freistadt (OÖ) und Alfred
Hiebl, Generaldirektor MIC (Linz) organisierten und für die Reise
bereitstellten. Ebenso konnte eine Riesentasche Einweghandschuhe, welche
das Rote Kreuz Freistadt beisteuerte, dem Rhein Valley Hospital
übergeben werden. |