Das Projekt

Der 6. Jänner 2006 war ein Tag, der das Leben des St. Georgener Malermeisters, Künstlers und Schriftstellers Eddie Kroll für immer verändern sollte. An jenem Morgen entgingen Kroll und drei seiner Freunde nur knapp dem Ertrinkungstod bei einem Bootsunfall in Kenia. Dieses dramatische Ereignis veranlasste ihn, aus Dankbarkeit ein Hilfsprojekt zum Bau von Brunnen und Filteranlagen im bitterarmen Kasambara/Kenia ins Leben zu rufen. Dort müssen die Menschen, auch Kinder, bis zu fünf Stunden täglich (!) gehen, um zu einer Wasserstelle zu gelangen. Kroll hatte die Idee, eine Rückholaktion für die österreichischen Schillinge - laut Notenbank sind noch immer über zehn Milliarden im Umlauf - zu starten. Da die Währung Kenias ebenfalls Shillinge sind, war der Name für sein Projekt "Schilling für Shilling" nahe liegend. Seit Frühjahr 2006 läuft die Hilfsaktion "Schilling für Shilling" nun bereits und was der St. Georgener in dieser Zeit auf die Beine gestellt hat, kann sich wahrlich sehen lassen. So fand beispielsweise eine Benefizveranstaltung im Linzer Casino mit namhaften Künstlern und Sportlern wie Toni Polster oder Ivica Vastic statt. "Schilling für Shilling" wird sogar von einem holländischen Radiosender beworben. Ausschlaggebend für den Erfolg des Hilfsprojektes ist die Partnerschaft mit dem Verein "Rhein-Valley-Hospital".

Das schweizer Team, allen voran Ruth Schäfer, kümmern sich mit viel Einsatz um die einwandfreie Durchführung der Bauarbeiten direkt in Kasambara. Der Gründer des "Rhein-Valley-Hospitals" Stephan Holderegger und der Präsident Erich Kühnis unterstützen "Schilling für Shilling" ebenfalls ganz ausgezeichnet.

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Eine Schule und Kindergarten mit über 1200 Kinder im Hochland von Kasambara.

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Geburtenabteilung des Regierungsspitales in Nakuru: Alle Babys sind mit Aids infiziert und somit dem Tode geweiht.

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Im Hintergrund: Walter Wahlmüller, Eddie Kroll, Ruth Schäfer und Stephan Holderegger. Ein Klassenzimmer im Hochland von Kasambara.
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Am 30. Mai 2007 um exakt 13:05 Uhr kam die erlösende Nachricht von Ruth Schäfer aus Kenya: In 198 m Tiefe sind wir auf lebensrettendes Wasser gestoßen!!!!

"Die durchgeführten Tests bescheinigen unserem Wasser auch eine hervorragende Qualität", betont Kroll. Für sein Projekt "Schilling für Shilling - Wasser für Kenia" sammelt Eddie Kroll weiter unermüdlich Spenden. Jeder Schilling und Cent, der gespendet wird, kommt direkt dem Projekt zugute - dafür verbürgt sich Eddie Kroll persönlich. Der Verein kümmert sich aber nicht nur um die Wasserversorgung in diesem Gebiet, sondern unterstützt das Partnerspital und liefert regelmäßig Medikamente, medizinische Geräte, Lebensmittel und dringend benötigte Schulsachen für die Kinder in Kenia.

Auch das Land Oberösterreich unterstützt, zur Freude Kroll´s, das Hilfsprojekt "Schilling für Shilling".

Am 23. August 2007 wurde der Verein "Schilling für Shilling" offiziell gegründet.
 

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3 Tage nach dem Unglück erhielten wir eine Geburtsurkunde überreicht.

Wiedergeboren am 6. Jänner 2006 in Kenia!